Um zu gewährleisten, dass das eigene Gepäck im Fall eines Verlustes schnell wieder zu einem zurückfindet, kann der Papier-Trick besser funktionieren als so mancher GPS-Sender.

Bei gefundenen Koffern ohne einen Hinweis auf die Besitzer:innen werden die Gepäckstücke häufig vom Sicherheitspersonal geöffnet. Der Inhalt des Gepäcks wird dann mit Suchmeldungen abgeglichen, damit in einem aufwendigen Prozess dann die Eigentümer:innen gefunden werden können. Damit dir dein Gepäck in diesem Fall eindeutig zugewiesen werden kann, hilft der Trick mit dem Blatt Papier.

Bei dem Papier-Trick geht es darum, ein großes Stück Papier nach dem Packen ganz oben in den Koffer zu legen, sodass der Zettel direkt gefunden wird, wenn das Sicherheitspersonal den Koffer im Zweifelsfall öffnen muss.

Auf diesem Stück Papier sollten alle nötigen Informationen stehen, die das Personal am Flughafen benötigt, damit der Koffer sicher zurück zur Besitzer:in findet. Dazu zählen

  • vollständiger Namen,
  • Telefonnummer,
  • Adresse im Heimatland,
  • E-Mail-Adresse
  • Daten zur eigenen Reise,
  • Buchungsnummer,
  • Adresse des Reiseziels.

Quelle: Watson

Anmerkung Führich: Für das Reiserecht ist interessant, dass ein AirTag oder das Papier mit den Daten zwar bei der Lokalisierung helfen kann, aber keine Änderung der Haftungsregeln des Luftfrachtrechts bewirkt. Die Ansprüche bei Gepäckverlust oder Gepäckverspätung richten sich weiterhin nach dem Montrealer Übereinkommen, unabhängig davon, ob der Reisende den Standort seines Koffers kennt.